So vielfältig Deutschland ist, so vielfältig ist auch das Schützenwesen. Schützenkönige gibt es fast in jedem Verein. Doch wie sie ausgeschossen werden ist überall anders. Die Einen schießen auf eine Scheibe, Andere wiederum auf Blattl oder auf einen Vogel. Anstelle eines Vogels schiessen wir auf einen Adler.

 

Nachdem unser Verein 1908 gegründet wurde, wurde in 1910 der erste König ausgeschossen und zwar auf Scheibe. In den folgenden Jahren fanden dann in unterschiedlichen Abständen Königsschießen statt. In 1926 wird beschlossen den König nicht mehr auf Scheibe, sondern auf einen Adler zu schießen. Chrsitian Rothauge sen., der auch Mitglied im Schützenverein Bad Wildungen war, besorgte die entsprechende Vorlage.

 

In 1930 findet das erste Schützenfest, danach in 1933 (zum 25 jährigen Jubiläum) und nochmal in 1935. Während des "3. Reiches" findet kein Schützenfest mehr statt und nach dem 2. Weltkrieg ruht der Verein bis 1959.

 

1959 wird der Verein wiedergegründet. 1960 wird dann das erste Schützenfest nach der Wiedergründung gefeiert.

 

Fortan werden alle zwei Jahre Schützenfeste gefeiert. Diese beginnen am Samstag Nachmittag mit Abholung des Königs und Kranzniederlegung am Ehrenmal. Am Abend findet dann ein Schützenball statt. Am Sonntag morgen wird der König zum Königsfrühstück abgeholt, am Nachmittag gehr ein großer Festzug durch das Dorf, Das Adler- und Königsschießen findet am Montag statt. Nachdem der Königsschuß gefallen ist, wird der neue König mit Musik nach Hause begleitet und am Abend im Festzelt feierlich proklamiert. Danach findet der Königsball statt.

 

Doch die Zeiten änden sich, und Feste ändern sich auch. Der Montag fällt ganz weg und wird auf einen Samstag vor dem eigentlichen Fest verlegt.

 

So feiern wir heute Schützenfeste

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© Schützenverein 1908 e. V. Reinhardshausen